Neues Bewusstsein" im 21. Jh

In den Achtziger Jahren des 20. Jh. erkannte  Pet L. Rudin, dass ein  "Neues Bewusstsein"  das bis anhin dominierende  "Absolute und Rationale Bewusstsein" im Geiste eines René Descartes mit seinen "Methoden & Systemen" als alleiniges "Welterklärungs-Modell" nicht mehr genügte. Zu starr erschien  ihm dieses normative und methodisch strukturierte Denken, mit dem die vielschichtige und hochkomplexe Wirklichkeit der  Welt erforscht, verstanden oder gar "nachzubauen" versucht wird. Das Instrument des Menschen, sein Gehirn, ist wie erwähnt, seit 40'000 Jahren noch immer dasselbe. Dies sollte aber keine Einladung sein, dieses Gehirn mittels bio-chemischen oder elektrochemischen oder -mechanischen Prozessoren verändern zu wollen. Dem Schöpfer dieses Universums - wie immer er heissen mag - kann man nicht ungestraft ins Handwerk pfuschen, dessen muss  sich der Mensch stets bewusst sein. In einem vom kausalen Denken geprägten Bewusstsein von  "Ursache und Wirkung"  muss es einen Erbauer - selbst hartgesottene Teilchen-/Quanten-Physiker einigten sich schon mal auf den Begriff "Designer" ! Und Pet L. Rudin sagt: "Wo es ein Design gibt, muss es auch einen Designer geben !"


Wer hat vor ca. 14.5 Mrd. Jahren den Tennisball höchstverdichteter Materie in den Raum oder ins "Nichts" geworfen, aus  dem rund 100 Milliarde Sternen entstanden, die nun das schier grenzenlose Universum durchkreuzen ? Das "Gottes-Teilchen" wird vielleicht das Rätsel lösen !Die ERDE und wir mit ihr, rasen mit rund 100'000 km durchs All und drehen uns einmal pro Tag um unsere eigene Achse - stehen also den halben Tag auf dem Kopf !  Allein schon die Vorstellung ist geeignet, einen staunenden Menschen um seinen Verstand zu bringen. "Gott würfelt nicht !",  sagte einst Albert Einstein, der wichtige Entdecker und Begründer der "Relativitäts-Theorie" in der Exakten Natur(-wissenschaft), aus der Pet L. Rudin seinen Kunststil des "Relativismus" herleitete. "Die Eins ist in die Zwei zerfallen !", formulierte einst die mit Pet L. Rudin befreundete Angelika Gräfin Sowinski, Antiquarin in der "Libreria della "Rondine" in der "Casa Serodine" an der Piazza "San Pietro" in Ascona.  In unzähligen heissen Som-mernächten des Jahres 2003, versuchte Pet L. Rudin sie von seiner Vision einer Wiederbelebung der "Monteveritaner-Bewegung"  mit einer II./III.  Kolonie   zu überzeugen, was bei einigen Gläsern "Fior di Lisa" lebhaft-hitzig diskutiert wurde. Die vom holländischen Konzert-Pianisten "Leo Kok", einem KZ-Überlebenden, dem die Nazis sämtliche Finger brachen, gegründete "Libreria delle Rondine" konnte der "Engel  von  Ascona", wie Angelika Gräfin Sowinski im Dorfe genannt wurde, dank der finanziellen Hilfe ihres liebsten Freundes "Pietro" (Pet L. Rudin) - im Jahre 2003  übernehmen und so ihren Lebenstraum verwirklichen ! Die "Schwalbe" (Rondine) sollte wieder zum Mittelpunkt einer  "Geistigen Reform-Bewegung" und zum  "Internationalen Treffpunkt" von  Künstlern, Intellektuellen, Visionären und Utopisten werden. Private  und gesundheitliche Gründe sowie der allzufrühe Tod von Angelika Gräfin Sowinski  am 7.8.07 (siehe www.angelikasowinski.ch  www.arteticino.ch) verzögerten die Umsetzung der "Monte Verità"- Vision, bis Pet L. Rudin aufgrund schicksalshafter Veränderungen im Jahre 2010 den Weg auf den "Monte Verità" - nun alleine - beschreiten muss.                                         

Monte Verità, Ascona, Copyright 2000 by "Pro  Litteris"

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